Magnesiumkalk
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Produktinformationen "Magnesiumkalk"
Der EMIKO Magnesiumkalk ist ein hochwertiger, kohlensaurer Magnesiumkalk in Bio-Qualität zur gezielten Bodenverbesserung – insbesondere bei leicht bis stark sauren Böden. Die ausgewogene Kombination aus 60 % Calciumcarbonat (CaCO₃) und 30 % Magnesiumcarbonat (MgCO₃) sorgt für eine effektive pH-Wert-Korrektur und verbessert gleichzeitig die Bodenstruktur sowie die Verfügbarkeit von Nährstoffen.
Magnesium wirkt im Vergleich zu Calcium etwa 1,67-fach stärker auf den pH-Wert – daher ist dieser Kalk besonders empfehlenswert, wenn ein schnellerer Anstieg des pH-Werts erforderlich ist. Gleichzeitig trägt er zur Stabilisierung der Kationenverhältnisse bei und beugt einer Fehlversorgung mit Magnesium vor.
Aufgrund dieser Abhängigkeiten verliert der pH-Wert allein seine Aussagekraft. Es ist wichtig die Anteile aller beteiligen Kationen* zu kennen, um den pH-Wert korrekt einzustellen.
Hinweis: Bei eher sauren Böden ist Magnesiumkalk dem Magnesiumsulfat vorzuziehen, da er nicht nur Magnesium liefert, sondern gleichzeitig den pH-Wert reguliert.
Wichtiger Hinweis: Die Anwendung sollte ausschließlich auf Grundlage einer Bodenanalyse erfolgen, um das Verhältnis der basenbestimmenden Kationen korrekt zu beurteilen.
Empfehlung: Für eine verbesserte Wirkung und optimierte Nährstoffaufnahme empfehlen wir die Kombination mit dem EMIKO Garten- und Bodenaktivator.
Zugelassen für den ökologischen Landbau – ideal für nachhaltiges Gärtnern und ökologischen Anbau.
Hintergrundwissen:
* Kationen sind positiv geladene Ionen. Im Boden sind das vor allem:
• Calcium (Ca²⁺)
• Magnesium (Mg²⁺)
• Kalium (K⁺)
• Natrium (Na⁺)
Basenbestimmend bedeutet, dass diese Kationen den pH-Wert und die Nährstoffverfügbarkeit im Boden wesentlich beeinflussen. Sie sind die „Basenbildner“ im Gegensatz zu sauren Elementen wie Wasserstoff (H⁺) oder Aluminium (Al³⁺).
Verhältnisse meint hier das Gleichgewicht oder das Mengenverhältnis dieser Kationen zueinander im Boden. Je nach Verhältnis können sich diese gegenseitig blockieren und zu Fehldiagnosen von Mangelsymptomen führen.
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